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Das Unergründliche und das Banale. Anläufe, Umkreisungen, Verlaufungen, Irrwege. Über mein Schreiben.

Wissenschaftliche Beiträge

In: Gregor Maria Hoff, Ulrich Winkler (Hg.): Poesie der Theologie. Versuchsanordnungen zwischen Literatur und Theologie: Bachl Lectures 2007-2011, 155-171.

Gottfried Bachl gehört zu den wichtigsten Theologen des deutschsprachigen Raums. Exemplarisch steht seine Eschatologie „Über den Tod und das Leben danach“ aus dem Jahr 1980 im „Lexikon der theologischen Werke“ neben den bedeutendsten Arbeiten der Theologiegeschichte. Wie seine anderen Publikationen lebt auch dieser Text vom eigenen Stil Bachls, der sich immer wieder in seiner ganz eigenen poetischen Vorstellungskraft durchsetzt. Nicht zufällig hat Bachl immer an der Grenze von Literatur und Theologie gearbeitet, um sie neu zu bestimmen, ja zu verschieben.

Auf dieser Linie wurde Gottfried Bachl als Mitglied des PEN-Clubs aufgenommen und die „Bachl-Lectures“ an der Universität Salzburg haben sie verfolgt. Das Ziel dieser Lectures ist die Verortung der Theologie in den kulturellen Herausforderungen ihrer Gegenwart. Dabei geht es um diskursive Entdeckungsreisen, um Versuchsanordnungen zwischen Literatur und Theologie, um notwendige Blickwechsel und um Irritationsangebote, die vom Werk des literarischen Theologen und theologischen Literaten Gottfried Bachl ausgehen.
Der vorliegende Band dokumentiert zum 80. Geburtstag von Gottfried Bachl die Bachl-Lectures, erweitert um eine Einführung in das theologisch-literarische Werk Bachls sowie ein ausführliches Gespräch mit ihm. Mit Beiträgen von Alois Halbmayr, Karl-Josef Kuschel, Georg Langenhorst, Susanne Heine, Alex Stock, Markus Orths, Barbara Vinken, Rudolf Habringer, Eckhard Nordhofen und Heinrich Schmidinger.