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Island Passion

Die Zeiten, da man sich’s leisten konnte, Rudolf Habringer zu unterschätzen, sind vorbei. Man wird Habringers Namen künftig wohl in einem Atemzug mit Hochgatterer, Geiger, Glavinic nennen müssen.
Rudolf Habringers “Island-Passion” ist ein spannender und genau gearbeiteter Roman – ein Roman, der den Individuationsprozess seines Helden ebenso überzeugend reflektiert wie die gesellschaftspolitischen Umbrüche der letzten Jahrzehnte.
Günter Kaindlstorfer. ORF

Das Pathos dieser Generation, die angetreten ist, für eine bessere Welt zu kämpfen, erhält im Verlauf des Romans allerhand Risse und am Ende im Island-Modell ein Gegengewicht; desavouiert wird es nicht. Attackiert werden vielmehr, mittelbar jedenfalls, alle einfach gestrickten Erzählungen, die dem Schwarz-Weiß oder auch Weiß-Schwarz vertrauen und den Wortführern der Mythen- und Legendenbildung in die Hände arbeiten: Habringers Erzählstrategien befördern das Nachdenken.   Die Furche, Johann Holzner

Der spannende Roman entfaltet einen Sog, dem man sich schlecht entziehen kann.
Koelner.de

Dass der Leser von Anfang an in den Sog von Habringers Erzählstrom gerät, ist als weiteres Plus dieses packend und großartig erzählten Entwicklungsromans anzumerken.
Neues Volksblatt, Ulrike Kammesberger

Die Geschichte einer schwierigen Freundschaft, ein Entwicklungsroman der Achtundsechziger und eine kritische Analyse zum österreichischen Weg, mit Exilanten umzugehen. Rudolf Habringer hat sich viel vorgenommen. Rudolf Habringer musste für „Island-Passion“ eine große Menge Stoff zeitlich und räumlich organisieren und bewältigte diese Aufgabe meisterhaft. (…) Ein überzeugender Roman. Christian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten

Wer das Landleben und die 60er und 70er Jahre noch aus eigenem Erleben kennt, wird nicht nur von der authentischen Schilderung der Familie und des Internatslebens berührt sein. Die sprachlich sehr schöne, schnörkellose und strukturierte Erzählweise zieht den Leser/die Leserin in die Geschichte hinein und lässt ihn/sie so leicht nicht mehr los. Insgesamt eines der besten Bücher unter den deutschsprachigen Neuerscheinungen des Frühjahrs. Maria Fellinger-Hauer, Bibliotheksfachstelle der Diözese Linz

 Ein intelligenter und eindrucksvoller Entwicklungsroman Alfred Pittertschatscher, Kulturjournal ORF Radio Oberösterreich

Ein spannender und empfehlenswerter Entwicklungsroman über einen jungen Mann und seine Versuche, mit den Geheimnissen und den Tabus seiner Elterngeneration zu brechen und einen der vielen “dunklen Flecken” in der österreichischen Musikgeschichte aufzudecken.  Barbara Tumfart, Bibliotheksnachrichten

Rudolf Habringer schildert eindrucksvoll die politisch-gesellschaftliche Stimmung in den 70er Jahren. Eine Zeit, in der es noch nicht möglich ist, am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien als Dissertation eine zeitgeschichtliche Arbeit über einen Musiker zu schreiben, der zur Emigration gezwungen worden ist. Eine Zeit, in der eine große Zeitung, die im Roman zwar namenlos bleibt, unschwer aber als führendes Boulevardblatt zu erkennen ist, den Artikel über den Exilmusiker unter fadenscheinigen Argumenten nicht veröffentlicht. Es gibt zu viele Verflechtungen, zu viele Leichen im Keller, die man nicht exhumieren will. “Auf seltsame Weise sind wir miteinander vernetzt, verbunden durch feine Fäden, verbunden durch Geschichten, Sätze, Menschen, Erfahrungen” – das ist eine der Schlüsselpassagen des Romans, und das Geflecht dieser Verbindungen, das Habringer nach und nach aufdröselt, das ist der Stoff, aus dem sein Roman geschrieben ist. Es ist ein breit angelegter, episodenreicher Roman, über Generationen hinweg und durch die Zeiten springend, mit zahlreichen Wegen, die einander kreuzen.  Judith Brandner, Literatur und Kritik