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Hansi Hinterseer lernt singen

Kurzbeschreibung

HANSI  HINTERSEER  LERNT  SINGEN. Satiren II (2000)

Edition Geschichte der Heimat Revidierte Neuausgabe 2008

Jahrzehntelang wurden der deutsche Schlager und seine Vertreter nahezu totgeschrieben. Jetzt aber ist Schluß damit!

In mühevoller Kleinarbeit ist es Rudolf Habringer gelungen, unserem sympathischen Hansi aus den schönen Tiroler Alpen die letzten Geheimnisse seiner Sangeskünste zu entlocken.

Machen Sie sich selbst ein Bild vom Leben und Wirken des ehemaligen Skiidols und Lieblings fast aller Frauen. Erleben Sie exklusiv, was das Tagebuch unseres blonden Sunnyboys zu berichten weiß!

In einer Zeit der Orientierungslosigkeit spenden uns Habringers Satiren jenen Trost und Zuspruch, den wir gerade heute so bitter nötig haben.

Ein ideales Buch für LiebhaberInnen des deutschen Schlagers, Chorsänger, Blasmusikanten, Ikea-Kunden, Konzertabonnenten, Hirtenspieler, Fußballfreaks, Fans von Satiren und solchen, die es noch werden wollen!

Pressestimmen

„Das Bemerkenswerte an Habringers Werken: sie sind nicht nur witzig, sie haben auch beachtlichen literarischen Wert. So hätte Bernhard geschrieben, wenn seine vis comica über seinen Zorn die Oberhand behalten hätte. Habringer erweist sich mithin als ein Spaßmacher der hohen Kunst, dessen Satzkonstruktionen ein ebensolcher Genuss sind wie die Pointen, die sie enthalten. Im Prinzip eine einfache mathematische Gleichung: das Beste aus Farkas‘ „Bilanzen“ und Bernhards Romanen ergibt Habringer.“ Wiener Zeitung, 1.12.2000. (mehr …)

Textprobe

Aus dem Tagebuch eines Schlagersängers

3.Mai

Liebes Tagebuch!

Die Welt ist schön. Die Berge sind schön. Die Bäche sind schön. Der Mai ist schön. Die Heimat ist schön. Kitzbühel ist schön. Franz Beckenbauer ist schön. Karl Moik ist schön. Die Mädchen sind schön. Mein Engel Baby Blue ist schön. Ein Kuß ist schön. Wenn man sich lieb hat, das ist schön. Auf meinem Konto ist ein schöner Stand.

Heute hat mir der Briefträger ein Päckchen aus Berlin gebracht. Nein, diese Freude! Meine Verehrerin Marion schickt mir ein Tagebuch.

Jetzt liegst Du vor mir, sanft, unversehrt, jungfräulich. So oft ich kann, will ich meine Gedanken in Dich hineinschreiben. Vielleicht kann man daraus einmal ein Buch machen.

In Liebe, Dein Hansi (mehr …)