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Kurzbeschreibung

Das Unergründliche und das Banale

200 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, Essayband

ISBN 978-3-950-3686-5-9
22 Euro inkl. MWSt.

Man kennt Rudolf Habringer als Autor von Romanen, Erzählungen und satirischen Texten. In den letzten Jahren ist er verstärkt als Kabarettist und Musiker in Erscheinung getreten. Mit dem Band „Das Unerträgliche und das Banale“ wird eine weitere Facette des vielseitigen Autors sichtbar. In diesem präsentiert sich Habringer als Verfasser von Essays und wissenschaftlichen Aufsätzen, die im Verlag Mitter nun erstmals gesammelt erscheinen.

Ein Großteil der Texte handelt von Literatur und den Bedingungen des Schreibens (weshalb der Band auch als Nummer 5 der Reihe: Reden über das Schreiben erscheint).
Rudolf Habringer hat sich schon sehr früh mit dem Werk von Thomas Bernhard auseinandergesetzt und schon zu dessen Lebzeiten sein journalistisches und literarisches Frühwerk erforscht. Unter anderem entdeckte er, dass Bernhard seine ersten literarischen Veröffentlichungen mit einem Pseudonym zeichnete.
In einem Beitrag über das Werk des amerikanischen Short-Story-Autors Raymond Carver wird der nahezu übermächtige Einfluss des Lektors Gordon Leigh auf die Arbeit Carvers deutlich.
In mehreren Texten erzählt Habringer von eigenen Schreibeinflüssen und reflektiert über die gesellschaftliche Funktion literarischer Arbeit heute. Zwei Beiträge erhellen den historischen Hintergrund um den österreichischen Komponisten und Emigranten Victor Urbancic, dessen Lebensgeschichte Habringer fiktionalisiert in seinem Roman „Island Passion“ (2008) thematisiert hat.
Beiträge über Kulturpolitik, eine gesellschaftspolitische Rede anlässlich einer künstlerischen Performance, Texte, die sich auf die Tagespolitik beziehen sowie ein kurzer Aufsatz, der Habringers Nähe zur Musik ausweist, schließen den Band ab.
Ein Buch, das einen Einblick in die Werkstatt eines Schreibenden ermöglicht und hinter die Kulissen des vielseitigen Autors Rudolf Habringer blicken lässt.