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Kurzbeschreibung

Der Fragensteller

Der Fragensteller

Styria Verlag Graz Wien Köln, 1992

Der Fragensteller hört sich um. Ist ganz Ohr. Wie geht es dir, fragt er. Allen geht es gut. Doch hinter den Masken wohnen Menschen. Die allein erziehende Sekretärin, der labile Musiker, der Sozialhilfeempfänger, der im Abbruchhaus wohnt, die Saisonkellnerin, die von einer Karriere als Sängerin träumt, eine Frau, die von ihrem Mann geschlagen wird: Sie alle haben Geschichten zu erzählen. Von großen und kleinen Ängsten. Stadtgeschichten.

Der Fragensteller geht, der Stadt überdrüssig,  aufs Land, in ein Dorf an der Grenze. Wortkarg teilen sich die Menschen mit. Alle haben allen etwas zu verschweigen. Jeder trägt eine Geschichte mit sich herum. Das Leben im Bergdorf erweist sich als irritierendes Grenzerlebnis. Der Fragensteller sitzt in seinem Zimmer. Schreibt auf. Streicht durch. Er träumt viel. Demnächst wird er wieder aufbrechen.

Ein Roman über das Fragen und Zuhören. Das Miteinander-Reden. Über die gegensätzliche Wahrnehmung des Lebens in der Stadt und auf dem Land. Über die Schwierigkeit, einander zu verstehen. Über die Erfahrung der eigenen Fremdheit.