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Kurzbeschreibung

Kopfständig

Kopfständig. Roman in Zusammenhängen

Verlag Styria Graz, 1994

Restexemplare beim Autor erhältlich

Lebensunmöglichkeitsgeschichten Verrücktheit und Normalität, vom Suchen und Verfehlen, vom Lieben und Hassen, von Trauer und Zorn – realistisch, absurd, kryptisch, grotesk.

Spätnachts wartet ein kleiner Junge zu Hause in seinem abgedunkelten Zimmer auf die Nachricht von der Geburt eines Geschwisters. Er steht am Fenster, starrt in den Sternenhimmel und grübelt: Mit dem Kopf zuerst, kopfständig, kommt der Mensch auf die Welt.

Zehn Episoden und Lebensgeschichten von Menschen zwischen Leben und Tod, Verrücktheit und Normalität, Menschen, die sich suchen und verfehlen, Menschen in existentiellen Ausnahmesituationen. Kreisgeher fast alle, bewegen sie sich in Lebensabläufen, aus denen es kein Entrinnen gibt. Auf den ersten Blick steht jedes Schicksal für sich. Dann aber kreuzen sich Wege, werden Verbindungslinien sichtbar, fast unmerklich treten die Figuren zueinander in Beziehung. Zehn Schicksalseinblicke, zehn Lebensunmöglichkeiten, auf unscheinbare Weise miteinander verbunden: Ein Mann, der manisch alles wissen möchte; einer, der den Mord an seinem Vorgesetzten phantasiert; ein Bauer, der sinnlos ein Loch in die Erde gräbt; ein Verrückter, der sich im Kreis dreht; ein Lehrer, der um Luft ringt; ein Mann auf der Suche nach einem verständigen Zuhörer; eine Bulimikerin, die beschließt, sich selbst zu essen; eine Frau, die aus einer Gewaltbeziehung ausbricht; ein Mann auf der Suche nach der toten Mutter; ein Arbeitsloser, der seine Entlassung rächt; am Anfang und am Schluss das Kind: im Krankenhaus, einem Ort von Sterben und Geburt.