Autor

Bücher/Texte

Projekte

Angebote

Aktuell




Pressestimmen

Dieter Bohlen kommt zur Krippe

Dieses Geschenkpackl mit Inhalten zu und für Weihnachten wird allerdings nicht jeder Feingestimmte unter den Lichterbaum seiner Lieben legen, es befinden sich darin nur belletristische Essiggurkerl. Eine scharf gewürzte, mehrteilige satirische Abhandlung über Weihnachten, über Geschäft und Heuchelei in vielen Teilen: Kein „Honigseim für abendländische Schleckermäuler“ (Publizisten-Zitat). Das reicht von einer Bethlehem Reloaded Show im Bethlehem-Container nach sattsam bekanntem Muster mit einem Figurarium von Andreas Khol bis Verena Feldbusch, bis zur Unvereinbarkeit von Weihnachten am 24. Dezember nach Feng-Shui-Lehre. Autoren der Weltliteratur liefern die Basen und Zutaten für weitere Scharfgerichte. Für Adventlesungen in der Kirche ungeeignet. Zur Lektüre ansonsten überall. Oberösterreichische Nachrichten

Bei Peter Handkes „Weihnachtsgeschichte in 7 Fußballaufstellungen“ geht uns das Herz auf, die „Weihnachtsbotschaft der österreichischen Sektion der internationalen Gesellschaft für Apokalyptik und Weltverschwörung“ rührt aufs Schönste an den tiefsten Unglücksgefühlen, und in Ernst Jandls „feinachten in F“ klingt in heiterer Simplizität der kindliche Aspekt des Erlösergeburtstags an: „oh du fröhliche, oh du fehlige / o wie fuper, o wie fuper / fupianna, fupianna“. David Axmann, Wiener Zeitung

Über Hirtenspiele(r)

Bei ihm ging Bernhard Minetti bereits turnen, lernte Hansi Hinterseer singen und seilte sich Thomas Bernhard ab. Zeitgerecht lässt Rudolf Habringer aus Walding Dieter Bohlen zur Krippe kommen.
Wenn zur Krisensitzung in der Big Father Redaktion gerufen wird, wenn der Christbaum nach den Regeln des Feng Shui ausgesucht werden sollte und wenn der Punsch hektoliterweise die Kehlen hinunterrinnt, dann, ja dann ist nicht nur die scheinbar so stille Zeit angebrochen.

Dann nämlich kommt zudem die ironische Feder des Waldinger Autors Rudolf Habringer erst so richtig in Schwung. Vom Titel „Dieter Bohlen kommt zur Krippe“ sollte sich bitte nur ja niemand abschrecken lassen. Wer Habringer schon ein bisserl kennt, wird sich das tunlichst verkneifen. Und ahnt, dass Habringer wilde Satiren in die Vorweihnachtszeit schickt. Und geschüttelte Hirtenreime, denn „In so mancher Wirtenhitz‘ fällt ein derber Hirtenwitz.“ Gefährlich gipfeln die Geschichten im finalen Christbaumbrand.

„Die Weihnachtszeit, die so genannte stille Zeit, ist nämlich gar nicht so still. Da passen Parodien und Satiren einfach gut dazu“, sagt Rudolf Habringer. Sorgen darüber, dass er sein Rundherum nicht mehr kommentieren würde, braucht sein Lesepublikum nicht haben: „Die Geschichten gehen mir nie aus.“ Claudia Werner, was ist los, Oberösterreichische Nachrichten