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Kopfständig

„Habringer erzählt in einer außerordentlich präzisen Prosa, die scheinbar emotionslos den Augenblick des Umkippens festhält. Aber im Inneren der Sprache lauert der Wahn“. Neue Zürcher Zeitung

„ Habringer spielt mit seiner Prosa eine ebenso eigenwilllige wie hörenswerte Melodie im Konzert der österreichischen Gegenwartsliteratur.“ Die Presse

„Rudolf Habringer ist ein Menschensammler. Er geht nicht systematisch vor, er schaut sich um und greift den einen oder anderen heraus, um ihn einer genauen Beobachtung zu unterziehen. Und er hat das Staunen nicht verlernt. (…) Diese Literatur weist überdies einen erheblichen Unterhaltungswert auf. Habringer bekennt sich zum Erzählen, und er weiß Geschichten, die man bereitwillig und mit Gewinn annimmt. Die Welt, die aus Habringers Texten entsteht, ist obskur und vertrackt. Es ist so, als ob wir eine Bühne betreten würden, auf der wir alles vorfinden, was unsere Wirklichkeit so ausmacht.“ Salzburger Nachrichten

„Ob ironisch- überspitzt oder analytisch-forciert, der Mensch und seine Kommunikationsfähigkeit finden bei Rudolf Habringer als Grundthematik eine vielfältige wie vielversprechende erzählerische Bandbreite.“ Berliner Morgenpost

„Er romantisiert nicht, er ist nicht kitschig, er psychologisiert nicht, und vor allen Dingen, er erklärt nichts.“ Werner Fuld

„Ein Autor von großer Sprachgewalt hat eine weitere Talentprobe abgelegt.“ Oberösterreichische Rundschau

„Habringer steht mitten im Zeitgeschehen, beobachtet sehr, sehr genau und verarbeitet das beobachtete sehr, sehr gut: in atmosphärischer Dichte, mit sprachlicher Vehemenz, in zuweilen rasend schnell rotierenden Bildern, aber immer von der ersten Zeile weg den Leser in ein klares Szenario führend.“ Oberösterreichische Nachrichten

„Nicht weniger gekonnt und interessant ist sein Roman in Zusammenhängen „Kopfständig“, in dem er wieder als unbestechlicher Beobachter auftritt: Episoden aus dem Leben und Sterben sehr unterschiedlicher Menschen hat der Autor zu einem „Roman in Zusammenhängen“ gebündelt. Mit einer Sprache, die unmittelbare Bilder im Kopf entstehen läßt, mit verblüffendem Einfühlungsvermögen zeichnete seine Figuren in Situationen, die rätselhaft, dramatisch, nicht selten auch beklemmend, immer aber plastischer, als das Auge eines Beobachters sehen kann: hinter die Stirn gelauscht, unter die Haut gespürt, wie von innen beleuchtet…“ Salzkammergutzeitung

„Die Gestalten, die durch Rudolf Habringers Bücher geistern, sind Kopfweltbürger. Ihnen ist es nie gelungen, Fuß zufassen in einer Welt, die Menschen nach ihrer Nützlichkeit beurteilt und die für alles einen Marktwert hat. (…) Ein richtiger Fabulierer schlägt einen Erzählton an, der einer Geschichte angemessen ist, und er nimmt sich selber zurück, weil er die Aufmerksamkeit auf das Geschehen richten will.“ (Salzburger Nachrichten)

„Habringer erzählt in einer eigenständigen, facettenreichen Sprache(…); er ist nicht weiser als seine Protagonisten und bietet auch keine Lösungen an; er zeichnet bloß kaputte Lebenslinien nach…“ (Literatur und Kritik)

„…zeigt sich Habringer als hochbegabter Wortakrobat mit großem Repertoire stilistischer Fähigkeiten.“ (Fränkischer Tag)

„Habringers Texte sind Teufelswerk aus den Eingeweiden moderner Einbauküchen. Sperrig.(…)Am Schriftsteller-Arzt Georg Büchner ist Habringer denn auch ebenso geschult wie an Franz Kafka, dem Versicherungsjuristen. Psychologie heute.“ (Das neue Buch)

„ In den einzelnen Figuren zeichnet der Autor dann ver-rückte Lebensverkehrtheiten erschreckend realistisch und mit beachtlichem stilistischem Geschick. Seine Menschen graben sinnlos Löcher und gehen im Kreis. Aus den Satz- und Worttiraden seiner Charaktere wachsen Fragen an den Beobachter“. (Bücherbord)

„Rudolf Habringer ist ein Physiologe des Notorischen, er verspinnt seine Kreisgeher und Kopfsteher in ein Sprachnetz aus Daseinszwängen und lauscht ihrem Dulden und Ausrasten.“ (Vorarlberger Nachrichten)

„Da ist (wieder) ein Schriftsteller, der sich mit unverhohlener Sympathie der terra incognita unserer sozialen Landschaft nähert – den Deklassierten, Deprimierten und Deformierten – und es dabei über weite Strecken schafft, keine Sozialarbeiterliteratur zu schreiben.(…) Und in den besten Passagen scheint er an eine Tradition anzuknüpfen, die bei Gernot Wolfgruber leider abgebrochen ist.“ (Wiener Zeitung)

„Das summiert sich zum Buch eines Menschensammlers, der nicht aus Show im Grotesken fischt – sondern dann am stärksten ist, wenn er den alltäglichen Schrecken leise unter den extremen mischt.“ (Kronen Zeitung)

„Wieder einmal hat der unersättliche Menschenbeobachter Rudolf Habringer Augen und Ohren weit aufgerissen.“ (Buch Kultur)